Leidenschaft und Qualität  - Die richtige Wahl !

Erste Werkstatt

Generationenbetrieb seit 1949

Alles begann am 1.September 1949. Mit einem selbstgebauten Fahrrad fuhr der Firmengründer Franz Gürtler zu seinen Kunden über Land, radelte bis nach Oranienburg oder Neuruppin um Material heranzuschaffen. Nach langem Sparen und Verzicht konnte sich die Familie einen Fahrradanhänger kaufen.

 

Das war immer noch das Transportmittel, als der jüngste Sohn Hans 1957 seine Lehre im elterlichen Betrieb aufnahm. Als der sich das erste Motorrad Kaufte, kam das für den Betrieb einer "Revolution in der Modernisierung" gleich.

 

1965 konnte schließlich das erste Auto angeschafft werden, ein Kastenwagen DKW F7. Der Kundenkreis konnte so erweitert werden, leider brachte es die so genannte Planwirtschaft der damaligen DDR mit sich, dass man in einem privaten Betrieb nicht so schalten und walten konnte, wie man wollte. Wie überall versuchte man auch im Kreis Gransee, eine Produktionsgenossenschaft zu gründen. Doch die ca.15 noch bestehenden kleinen Malerbetriebe konnten sich nicht einigen und so blieben sie als Privatbetriebe bestehen.

Die Gründung misslang. Doch der Staat ließ die privaten Handwerksbetriebe nicht in Ruhe. Mit der Bilanzierung wurde uns jährlich die Arbeit mit Ort und Termin vom Rat des Kreises zugewiesen. Wir waren ausgelastet, konnten aber kaum noch Aufträge für Privatkunden ausführen.


Auch durften wir den Betrieb nicht vergrößern und selbst um einen Lehrling einzustellen, war man in der Entscheidung nicht frei. Lehrlinge wurden zugeteilt." Trotzdem hat die Firma Gürtler seit den 60er Jahren immer wieder den Malernachwuchs ausgebildet.


Hans Gürtler übernahm am 1. Januar 1975 den väterlichen Betrieb. 1982 nahm Sohn Heiko seine Arbeit in der Firma auf. Maler zu werden, war sein Wunschberuf. 

Das Jahr 1990, Die Wende:

Viele Kundenbetriebe gab es bald nicht mehr und auch Privatleute konnten sich kaum noch einen Handwerker leisten. Die Großmärkte mit ihren niedrigen Priesen drängten auf den Markt in den neuen Ländern. Da hieß es, sich mit Fachkompetenz und Ausdauer zu Behaupten. Nach und nach gewann man alte Kunden zurück, neue Kunden kamen dazu. Vor der Belegschaft stand die Aufgabe, sich mit vielen neuen Verfahren und Materialien vertraut zu machen. Doch je mehr Aufträge es für die Firma gab, desto umfangreicher wurde auch die Büroarbeit. Das kleine Büro in der Dorfstraße 46 wurde zu eng. 1991 konnte Hans Gürtler das Haus in der Dorfstraße 3 mit sämtlichen Nebengebäuden erwerben.

 

 

 

 

 

Malermeister Gürtler GmbH    info@malermeister-guertler.de